Montag, 26. Mai 2008

Evaluation: Teamarbeit / Lernblog


Mit dem Beginn des Sommers neigt sich auch das Semester seinem Ende, bzw. rückt die Prüfungs- phase immer näher. Bevor ich mich also ganz auf die Prüfungen konzentriere, blicke ich in diesem finalen Blogeintrag auf den Kurs Teamwork und meinen Lernblog zurück.

Dieser Kurs war für mich sicher eine Bereicherung, insbesodere die ersten Vorlesungen zu Web 2.0 waren für mich sehr aufschlussreich. Danach ging es mit dem Neuigkeitsgehalt ein wenig bergab. Negativ am Kurs ist mir auch aufgefallen, dass ich teilweise mehr zu tun hatte für diesen Kurs als für Kurse die teilweise doppelt so viele Credits gaben. Da ergibt sich für die nächste Durchführung sicherlich Verbesserungpotential. Insgesamt fand ich die Donzentinnen sehr engagiert und ich danke ihnen für ihren Einsatz.

Mein Lernblog war für mich ein ausgezeichnetes Anschauungsmodell des des Kerngehalt von Web 2.0. Die Vernetzung mit verschiedenen Personen, Internetseiten, multimedialen Inhalten etc. war sehr inspirierend. Die Frage stellt sich aber, ob jeder Teilnehmer ein solches Mitteilungsbedürfnis hat. Je nach Antwort stellt für diesen der Blog mehr oder weniger "Arbeit" dar. Für meinen Lernprozess als solches will ich den Nutzen des Blogs nicht überbewerten.

Im Sommer nehme ich an der EM im Lacrosse teil. Ich habe mir überlegt für die daheim gebliebenen einen Blog einzurichten, damit sie auch ja nichts verpassen. Zumindest habe ich ja schon ein wenig Erfahrung...

Schliesslich möchte ich auch meinen Teamkollegen (Roger und Manu) für ihren Einsatz danken. Ich denke es ist uns gelungen ein relativ komplexes Thema den anderen Teilnehmer verständlich zu machen.


Abschlusspräsentationen: Kriminalität bei Facebook


Zu einer der letzten Aufgaben im Kurs Teamwork gehörte es eine Abschlusspräsentation mit der Moderartionssoftware Centra durchzuführen. Dieser Blogeintrag soll der Präsentation von Mikhael Toubia, Andrea Lüthi, Monika Hongler und Irene Hoffmann gewidmet sein. Diese Gruppe befasste sich mit der Sicherheit im Umgang mit social networks. Insbesondere haben sie sich mit den verschiedenen Schwachstellen bei Facebook befasst (welche sich aber gut auch auf andere Netzwerke übertragen lassen).

Glücklicherweise brachte es das Thema der Gruppe mit sich, dass viele Teilnehmer Facebook kannten und dementsprechend schon zu Anfang ein Dialog geführt werden konnte. Der hohe Grad an Interaktivität war sicher eine der Glanzpunkte der Präsentation und ich glaube, dass auch die Mitglieder der Präsentationsgruppe etwas aus den Antworten der Hörer gelernt haben.

Ein weiterer wichtiger Beitrag der Präso zeigt sich in der Ansprache von Problemen wie Phishing, Spamming und das Hacken mit Hilfe von persönlichen Informationen. Besonders hilfreich waren entsprechend auch die praktischen Tipps (siehe M. Schöni) zum Schutz von persönlichen Informationen. Spannend war auch zu hören, dass Informationen in der virtuellen Welt zu Verbrechen in der realen Welt führen können

Weigehend unbekanntes Terrain hat die Gruppe betreten, als sie das Thema des Kinderschutzes angesprochen hat. Was mir gefehlt hat, ist das hier nicht auf Cyber-Nannies eingegangen wurde. Obwohl ich mich noch nicht mit diesem Thema selber befasst habe, glaube ich, dass die meisten Sicherheitsvorkehrungen von Internetseiten eher Alibiübungen sind. Das Internet ist ein Jungle indem jeder auf sich selber aufpassen muss, auch wenn hin und wieder ein Warnschild im Dickicht zu finden ist.

Reflexion
Die verschiedenen Vorträge waren von auch ganz verschiedener Natur, einige Themen waren leichter zu präsentieren als andere. Das oben angesprochene Thema, war für mich besonders nützlich, aber auch frappierend. Die Durchführung der Präsentation ist der Gruppe auch sehr gut gelungen, sie konnte das Publikum sehr gut einbinden und für das Thema begeistern (trotz fortgeschrittener Stunde, wie auch manche andere Gruppe feststellen musste).

Persönlicher Nutzen
Das Thema hatte mcih eine besondere relevanz. Früher hatte ich ein MySpace account, bei dem mehrfach mein passwort gehackt wurde. Das zeigte sich daran, dass "ich" plötzlich bei vielen von meinen Freunden Posts auf der Pinwand mit Werbung hinterlassen habe. Sobald ich aber mein passwort geändert habe, war schluss damit. Zumindest für eine Weile.
Die von der Gruppe gemachten Tipps kann ich nun auf meine Studivz und Facebook accounts anwenden.


Montag, 12. Mai 2008

Erfahrungen mit dem Teamroom von Novell


Da die Arbeiten im Teamroom sich langsam dem Ende neigen, ist es vielleicht sinnvoll sich mit dem benutzten System auseinander zu setzen. Meine Gruppe (instant cooperation) wurde anfangs Semester ein teamroom von Novell zur Verfügung gestellt. Von den teamrooms die den Gruppen zugeteilt wurden, waren nur wenige kostenpflichtig. Der von Novell war aber so ein kostenpflichtger. Dem entsprechend mehr Leistung und Funktionen standen im Angebot. Manuel Schöni hat eine gute Liste von Links für diejenigen, welche sich genauer über Novell informieren möchten.

Reflexion

Zunächst muss erwähnt werden, dass man an der Universität St. Gallen ziemlich schnell in die Situation einer Gruppearbeit hinein rutsch, das heisst schon im ersten Semester der Assessmentstufe. Von daher ist jeder im Kurs Teamwork mit den Problemen von dezentraler Koordination in Berührung gekommen. Ohne Hilfsmittel müsste alles per Mail erledigt werden. Das führt dazu, dass am Ende der Arbeitsphase ein jeder auf seiner Desktop zig Kopien einer Datei hat.
Die Teamspaces lösen einige der genannten Probleme. Funktionen wie ein gemeinsamer Kalender oder ein Dateienordner sind äusserst nützlich. Die Möglichkeiten, welche meine Gruppe und ich im Teamspace angetroffen haben, waren waren wohl etwas zu vielfältig, zu komplex für die Erledigung unserer Aufgabe. Grösstenteils wurde der Teamroom genutzt um Informationen, bzw. Dateien zu teilen. Neben dem Dateiordner wurde nur noch der Blog und das Diskussionsforum benutzt. Für Funktionen wie Umfragen oder Wikis fanden wir bei unserer Arbeit keine verwendung. Verschiedene kleine Probleme sind zusätzlich bei der Nutzung aufgetaucht, wie man dem Blog von Roger Kälin entnehmen kann.

Persönlicher Nutzen

Dadurch, dass wir bei unserer Arbeit ein Premiumprodukt benutzen durften, war es möglich die ganze Bandbreite der Funktionen und Möglichkeiten kennen zu lernen. Von daher glaube ich einen vollständigeren Eindruck von modernen Teamspaces erhalten zu haben, als wenn ich eines der simpleren Gratisexemplare hätte gebrauchen müssen. Das ganze Team hat aber auch festgestellt, dass jedes Werkzeug für eine gewisse Funktion erstellt wird. Wenn man es aber für eine nur leicht andere Tätigkeit nutzt, ist es schon nicht mehr möglich das ganze Potential auszuschöpfen.
Leider ist mein Nutzen insgesamt nicht sehr gross, da ich schon vorher Erfahrungen mit Google Groups, Toggeda! und Microsoft Sharepoint gemacht hatte. Für unsere Aufgabe war der Teamroom eine kleine Hilfe, die Anwendungen konnten aber nicht voll entfaltet werden.

Montag, 28. April 2008

Moderationsschulung für Live-Konferenzen


Im Rahmen der letzten drei Termine hat Frau Lore Ress den Kurs in die Gegebenheiten der Live-Konferenz Software Centra eingeführt.
Zum ersten Mal habe ich ein Headset nicht nur als Kopfhörer genutzt, ich habe noch Verwendung für das Mikro gefunden.
Der Erste Teil der Einführung fand am 7.4 statt. Mir schienen die meisten Funktionen und Schaltflächen relative intuitive, was für den Aufbau der Software spricht. Die etwas komplexeren Funktionen, wie Application Sharing, waren vielleicht noch am ehesten erklärungsbedürftig. Es lief eigentlich ganz gut (auf jeden Fall hatte alle Spass mit Zeichentools, zu mindest bis ihnen die Zeichenerlaubnis entzogen wurde), bis das System abstürzte und wir uns verfrüht auf den Heimweg machen konnten.
Im zweiten Versuch am 14.4 wurden wietere, eher fortgeschrittene Funktionen erklärt. Insbesondere durften sich einige Teilnehmer als Ko-Moderatoren versuchen. Ich habe feststellen könne (mittels Umfrage), dass ein Grossteil der Teilnehmer sich neben der Konferenz auch andersweitig im Internet beschäftigt haben. Scheinbar ist dies ein häufiges Problem, wenn die Gruppe eine gewisse Grösse überschreitet. Es gab auch an diesem Datum ein oder zwei Abstürze, welche aber schon nach kurzer Zeit behoben werden konnten.
In der letzten Übung am 21.4 haben wir die Positionen gewechselt, was heissen soll, dass die Studenten selber eine kleine Präsentation machen konnten.

Obwohl die meisten im MF8 anzutreffen waren während den Übungen, gab es auch einige wenige die Zuhause geblieben sind und von dort aus teil genommen haben. Das ist ja eigentlich die Idee der ganzen Sache. Wenn nähmlich alle im selben Raum sitzen, kann man auch direkt miteinander kommunizieren. Probleme die zu Hause auftauchen könnten, sind schnell gelöst, wenn man verschiedene (menschliche) Hilfen zur Hand hat. Insgesamt denke ich, dass man die Übungsräume früher hätte öffnen können, damit die Teilnehmer experimentieren können. Denn man hätte wohl die Einführung auf nur zwei Sitzungen reduzieren können, da die Bedienung relativ simple ist.

Montag, 24. März 2008

E-Collaboration und der Gastvortrag von Tony Adams


Mit diesem neuen Blog möchte ich auf die Vorlesung vom 14. März zu sprechen kommen. Gedacht wäre auch, dass ich über den Gastvortrag von Tony Adams, dem Begründer von Second Life, reflektiere. Ich konnte aber leider nicht anwesend sein, weil ich momentan "Grüne Ferien" im Aufkl Bat 11 mache. Aus diesem Grund werde ich auch die folgenden Termine des Kurses Teamarbeit bis zum 4. April nicht wahrnehmen können.

Rückblick

Zunächst war es besonders interessant von den Erfahrungen der anderen Gruppen zu hören, die alle verschiedene Gruppenarbeitsangebote nutzen. Die Unterschiede zwischen den kostenpflichtigen und den Gratisangeboten war besonders frappant, obwohl auch ein bisschen naheliegend. Ich hatte mit google groups und togedda schon Erfahrungen mit den einfacheren Varianten gemacht. Dies geschah im Rahmen der gesamtschweizerischen Organisation von Wissen und Terminen im Lacrosse Verband. Im Vergleich zum Novell Teaming sind die Möglichkeiten aber sehr beschränkt. Verschiedene Workspaces und Blogs, sowie History-Funktionen und Meilensteinordner runden die Palette der Möglichkeiten bei Novell schön ab.

Für unsere Gruppenarbeit im Rahmen des Kurses Teamarbeit haben wir aber noch nicht sehr viel Verwendung für unseren Workspace gefunden. Innerhalb unserer Gruppe herrscht der Konsens, dass Novell Teaming ein zu aufwändiges Tool ist um es sinnvoll im Rahmen unserer Gruppenarbeit voll ausnützn zu können. (siehe Blog von Roger K.)

Reflexion

Ich bin überzeugt davon, und die Statistik bestätigt mein Gefühl auch, dass in Zukunft diese E-Collaboration Tools vermehrt genutz werden. In einer Zeit der erhöhten beruflichen Mobilität ist es von ausserordentlicher Bedeutung nicht auf "räumliche Gleichzeitigkeit" (siehe open theory) angewiesen zu sein. In meiner bisherigen Arbeitserfahrung ist einzig das Instant Messaging in einer Bank genutzt worden. Meist aber nur um sich für das Mittagessen zu verabreden. Wenn jedoch ein Dokument gesucht wurde, musste man sich oft stundenweise in ein Aktenarchiv zurück ziehen. Hier zeigt sich ein grosses Verbesserungspotential.
Was mir doch eher unnütz erscheint ist die Kartenfunktion von Lotus Sametime.



Bezüglich Second Life habe ich mir auch ein paar Gedanken gemacht ohne am Vortrag gewesen zu sein und ohne je selber Erfahrungen im Second Life gesammelt zu haben. Ich halte das Second Life für nicht geeignet als Virtual Sitzungsraum. Meines erachtens wird bei Second Life zu viel Wert auf die visuellen Effekte gelegt. Dies mag in der normalen Verwendung der Platform angebracht sein, ist aber in einer virtuellen Sitzung einfach nur überflüssig. Der Vorteil einer reelen Sitzung sind, dass man seine Gesprächpartner gegenüber hat und, ob bewusst oder unbewusst, auf feinste Mimik und Gestik reagieren kann, ja sogar eine leichte Änderung in der Tonlage einer Stimme wird wahrgenommen (Active Spacial Immersion möchte dies wohl suggerieren). Wenn man aber eine Virtuelle Person vor sich hat, die sich in bestimmten zeitlichen Abständen bewegt, damit sie lebendig erscheint, dann bietet das keinen Vorteil gegenüber den regulären Workspaces. Die haben vielleicht sogar den Vorteil ihres sachlichen Aufbaus.

Persönlicher Nutzen

Die ganze Bandbreite des Workspace-Angebots zu sehen war für sehr nützlich, denn ich bin heute schon mit dem Problem der "räumlichen (Un-)Gleichzeitigkeit" konfrontiert. Einige der tragenden Gestalten im Schweizer Lacrosse befinden sich zur Zeit in Deutschland, Argentinien und Spanien. Die Organisation muss trotzalledem von statten gehen. Möglicherweise kann ich dem Verband nun einen Vorschlag für eine optimale Workspace bieten.

Montag, 10. März 2008

Web 2.0 und Social Software


Rückblick

In der Vorlesung vom 29.2. wurde uns zunächst einmal der Wandel vom Web 1.0 zum Web 2.0 näher gebracht. Dieser zeigt sich vorallem im Wechsel vom statischen Zustand in den dynamischen Zustand, d.h. während Web 1.o sozusagen Einbahn-Internet war ist Web 2.0 eine "architecture of participation". Dies führt zu einer starken Vernetzung (Bsp: "interestingness" bei Flickr) und wechselseitiger Einflussnahme (Bsp: "You the blogger" von Wired Mag). Die Mitgestaltungsmöglichkeiten im Netz für Nicht-Programmierer haben sich damit explosionsartig verfielfacht.

Eine Folge dieser neuen Technologie sind eine Vielzahl von Seiten, welche ganz neue soziale Möglichkeiten eröffnet haben. Stichworte hierzu: social bookmarking, social networking, news aggregation, etc. Besonders hervorzuheben sind die Wiki-anwendungen. Das prominenteste Beispiel ist wohl Wikipedia. Wiki's erlauben ein simultanes Arbeiten mehrerer Nutzer am gleichen Dokument. Die Vorteile dieser Möglichkeit liegen auf der Hand, weshalb sich auch schon einige Unternehmen entschlossen haben diese Technologie zu nutze zu machen.


Reflexion

Mit jeder neuen Technologie ergeben sich auch neue Fragen. Beispielsweise wurde die Frage nach dem Sinn oder dem Unsinn von politischen Blogs debatiert (Beitrag Dominic O.). Informationssicherheit ist insbesondere bei Wiki's von grösster bedeutung (Beitrag Monika H.).
Manifestation dieser Sorge ist die Tatsache, dass Wikipedia kaum als Quelle in Arbeiten verwendet werden darf. Man informiert sich eher informell über Wikipedia, ohne Gewähr. Weiter stellt sich auch die Frage nach intellectual property und die Verwendung von nicht selbstkreierten Inhalten.

Grundsätzlich muss man heutzutage wissen wie mit der Infromationsflut umzugehen ist. Es ist nicht mehr die Frage ob man etwas im Internet findet, sondern welche Auswahl man bei den vorhandenen Informationen trifft. Ähnliche Feststellungen bezüglich Informationsmanagement macht auch Manuel S. in seinem Blog.


Persönlicher Nutzen

Ich hatte schon früher hin und wieder Kontakt mit Web 2.0 Elementen (Youtube, Facebook, etc.), ohne jedoch zu realisieren, was Web 2.0 überhaupt war und weshalb es sich von Web 1.0 unterschieden hat. Die Vorlesung hat einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten gegeben und bei mir einige Lücken gefüllt.

Neuer Begriff: WYSIWYG (what you see is what you get), diese Bezeichnung war mir bis anhin überhaupt nicht bekannt, es deutet auf eine vereinfachte Benutzeroberfläche hin.

Freitag, 29. Februar 2008

ischoch blog 1.0

Willkommen auf meiner Blogsite.

Ich heisse Ian Schoch und studiere im vierten Semester International Affairs an der Universität St. Gallen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport. Ich spiele Handball beim TV Erlenbach und Lacrosse für die HSG aber auch in der Schweizer Nationalmannschaft.

Der Zweck dieses Blogs soll sein meine Arbeit im Kurs Teamarbeit zu dokumentieren, aber auch meinen persönlichen Lernerfolg verfolgen zu können. Bis jetzt haben ich kaum je gebloggt und ausser mit social networking sites und wikipedia wenig erfahrung mit Web 2.0 gesammelt.

Ich freue mich auf Beiträg meiner Besucher.

Cheers

Party in your Stomach